09.11.2025
Sonntags finden ab November geführte CTF in Sölde statt. Anfang November war ich bei der ersten Tour dabei. Das Wetter war ein paar Grad über null und anfangs noch regnerisch. Von Phönix-West aus fuhr ich mit meinem GT Karakoram von 1994 Richtung Osten nach Sölde. Start war auf der Sölder Straße an einem Kiosk. Nach und nach trudelten die Mitfahrer ein. Unser Tourguide war Norbert. Es gab dieses Mal nur die langsame Cappuccino-Gruppe. Ich war gespannt, wie lange ich da mithalten konnte.

Kurz nach 10 Uhr fuhren wir los. Es ging zunächst Richtung Flughafen. An der ersten längeren Steigung hatte ich schon etwas Probleme halbwegs dranzubleiben, konnte aber am Flughafen wieder aufschließen. Hinter dem Flughafen ging es auf holpriger Strecke bergab. Hier war ich froh, dass ich eine 100 mm Federgabel (original Starrgabel) an meinem Oldtimer nachgerüstet hatte. Auch die modifizierte 1×10 Deore Schaltung (original 3×8) und die nachgerüsteten V-Bremsen (original Cantileverbremsen) taten ihren Job hervorragend.

Weiter fuhren wir über die Feldwege zwischen Asseln und Brackel nach Norden zum Naturschutzgebiet Buschei. Hier folgten wir der Bahnstrecke bis Kurl.

Über Wasserkurl und Westick kamen wir zur Seseke. An den Steigungen hatte ich immer mehr Probleme, die Gruppe nicht aus den Augen zu verlieren. Der Schnitt betrug bereits 19 km/h. Das war weit über meinen derzeitigen Verhältnissen.
Nach 20 km in Kamen war mir klar, dass ich dieses Tempo nicht mehr 18 km durchhielt.
Ich informierte Norbert, dass ich mich ausklinken würde und die Strecke in meinem Tempo zu Ende führe. Der Track war sowieso auf meinem Navi und ich hatte eh nicht erwartet schon so lange mithalten zu können.

So ging es nun alleine weiter. Ich verließ Kamen und fuhr Richtung Süden nach Afferde.

Unterwegs machte ich noch eine Trinkpause.


Weiter ging es am Rande von Massen nach Wickede.

Auf der Rückseite ging es ein Stück am Flughafen entlang, bevor es wieder bergauf nach Sölde ging. Nach 37 km kam ich am Ziel an. Der Schnitt betrug noch 16 km/h. Zurück ging es wieder über den Emscherradweg. Nach insgesamt knapp 57 km kam ich wieder zu Hause an. Es war eine schöne Gravelstrecke, nicht zu anspruchsvoll. Das GT und ich waren aber wegen des Wetters total eingesaut. Die Tour war auf jeden Fall eine gute Vorbereitung auf die Westfalen Winter Bike Trophy ab Januar. Mit dem GT war ich total zufrieden, mit meiner Form noch nicht ganz. Aber ich war deutlich fitter als in den Jahren 2021 bis 2025. Und das lässt hoffen. Etwas Zeit ist ja auch noch bis zum ersten Lauf am 04. Januar 2026.
Jennifer aka Sonne_Wolken